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Saison 2018

Es war ein langer Weg nach meiner Aufgabe am Eiger Ultra Trail E101, bis ich mein gewohntes Laufgefühl wiedererlangt habe. Ein gezielter, langsamer und polysportiver Aufbau brachten die gewünschten physischen Erfolge. Ich startete in diesem Jahr bewusst nur an wenigen Rennen, versuchte diese so fokussiert wie möglich zu laufen, was mir auch jedes Mal gelang. Die Resultate sind im Abgriff 'Agenda' ersichtlich. 

 

Perfekt vorbereitet startete ich am 7. Oktober am Drei-Länder-Marathon am Bodensee, an welchem gleichzeitig auch die Schweizermeisterschaften im Marathon ausgetragen wurden. Das Rennen gestaltete sich vom Start weg für mich persönlich sehr anspruchsvoll. Ich fand nie richtig in den ‘Flow’ und verpasste die mir gesteckte Zielzeit um wenige Minuten. Das Endergebnis rechte dennoch für den Schweizermeistertitel in der Kategorie M40 und im Team mit dem TV Oerlikon. 

 

Diesen Sommer verbrachte ich viel Zeit in den Bergen bei Hochtouren und Kletterkursen, um mich optimal auf meine Aconcagua Expedition im kommenden Januar vorzubereiten. Nein, ich werde mit dem Laufen nicht aufhören, aber in Zukunft das Augenmerk mehr auf ausgesuchte Events im Gelände legen. In diesem Sinne – Keep on Running…

DNF am Eiger Ultra Trail E101

Pünktlich um 04.30 Uhr wurden am vergangenen Samstag die Läufer in Grindelwald auf die Strecke vom Eiger Ultra Trail E101 geschickt.

 

Es galten 101 Kilometer und 6 700 Höhenmeter entlang der Etappenorte Grosse Scheidegg, First, Faulhorn, Schynige Platte, Wengen, Männlichen, Kleine Scheidegg und der Traverse unter der Eiger Nordwand zu bewältigen.

 

Dieses Rennen habe ich als meinen Saisonhöhepunkt festgelegt, wurden doch gleichzeitig in diesem Rennen die Schweizermeisterschaften im Trail durchgeführt.

 

Bewusst kontrolliert und langsam startete ich motiviert das Rennen. Bis zur Hälfte wollte ich ein lockeres Rennen laufen und danach meinen Rang halten oder gar Plätze gut machen.

 

Manchmal kommt es dann doch anders als geplant… Bereits im ersten Downhill nach Bort verspürte ich einen ersten Zwick in der Gesässmuskulatur, welchem ich keine grössere Beachtung schenkte. Mit der Zeit wurden die Schmerzen aber immer schlimmer und bei jedem Schritt bekam ich einen Schlag in den rechten Adduktor, welcher über das Gesäss in den Rücken weitergeleitet wurden. Die Schmerzen waren mit der Zeit so massiv, dass ein rundes und ergonomisches Laufen nicht mehr möglich war. Daher beendete ich in Burglauenen, nach gut der Hälfte der Distanz das Rennen. 

 

Die Eindrücke auf der ersten Hälfte waren überwältigend. Ich werde bestimmt zurück kommen, da ich nun eine Rechnung offen habe...

 

Trail World Championships

Die diesjährigen Trail World Championships fanden am 10. Juni 2017 in Badia Prataglia/ITA statt. Das Rennen wurde in den Sacred Forests über 50 Kilometer und 3000 Höhenmeter +/- ausgetragen. Den Teilnehmern wurde eine abwechslungsreiche, interessante und anspruchsvolle Strecke geboten. Ständiger Rhythmuswechsel durch die coupierte Streckenführung und die stets wechselnden Untergründe forderten alles von uns Läufern ab. Ich erreichte nach 5:45,46 als 88. das Ziel. 

 

Trail du petit Ballon 2017 / Selektion Trail World Championships

Während der Vorbereitungsphase und direkt vor dem Rennen hatte ich ein sehr gutes Gefühl und starke Beine. Ich war voll motiviert für mein erstes Rennen in dieser Saison.

 

Mein Ziel war, meinen vierten Gesamtrang aus dem Vorjahr zu toppen. Rund fünf Kilometer nach dem Start musste ich jedoch die Spitzengruppe ziehen lassen, weil ich völlig kraftlos das Tempo nicht halten konnte. Ärgerlicherweise habe ich mich dann noch zweimal verlaufen, anderen Läufern erging es an einer Stelle genau gleich.

 

Für mich völlig ungewohnt, musste ich mich sehr oft verpflegen und ich hatte stets das Gefühl, energetisch am Limit zu laufen. Gegen Ende des Rennens konnte ich mich auffangen und gar einige Ränge gut machen, so erreichte ich das Ziel als 17. Läufer.

 

Am 29. März wurde ich von swiss-athletics für die Trail World Championships am 10. Juni 2017 in Badia Prataglia/ITA selektioniert. Das Rennen wird über 49 Kilometer mit 2700 Höhenmeter führen. Ich freue mich riesig, die Schweiz wieder vertreten zu dürfen.

 

Trail World Championships Peneda-Gerês/Portugal

Es war ein hartes Rennen (85 Kilometer, 5000 Höhenmeter) mit diversen anspruchsvollen technischen Abschnitten im wunderschönen und wilden Nationalpark Peneda-Gerês.  Im ersten technischen Downhill nach rund 7 Kilometern stürzte ich und habe mir nebst ein paar kleineren Blessuren auch die Rippen geprellt.

 

Nach diesem Sturz waren die folgenden 78 Kilometer ein ziemlicher Krampf. Dank unserem super Betreuer-Team konnte ich mich stets gut verpflegen, was bei ca. 28 Grad Temperatur enorm wichtig war. Gegen den Schluss des Rennens fühlte ich mich immer besser und so konnte ich im letzten Abschnitt noch mehrere Plätze gut machen. Nach 10 Stunden und 56 Minuten erreichte ich als 66. das Ziel in Arcos de Valdevez. 

 

Sommer 2016

Die erste Hälfte der Saison 2016 ist vorbei und ich kann auf einige herausfordernde, interessante und erfolgreiche Rennen zurückblicken.

 

Im Juni lief ich am neuen Trail-Halbmarathon „Il Cours da Flem“ in  Laax auf den guten zweiten Platz Overall und im Juli am Silvrettarun3000 (30 km / 1 500 HM) in Ischgl auf den sechsten Platz Overall und den ersten Platz in der Kategorie Männer 40.

 

Vergangenen Samstag fand in Melchsee-Frutt der Mountainman statt. Der Ultra-Marathon führte im Zentrum der Schweiz über drei verschiedene Runden, 64 Kilometer und mehr als 3 000 Höhenmeter über sämtliche Berge rund um Melchsee-Frutt. Das Terrain war in Folge der starken Regenfälle der letzten Wochen enorm schlammig, tief und forderte von uns Läufern alles ab. Ich konnte das Rennen von Beginn weg dominieren und ungefährdet mit einem Vorsprung von 22 Minuten und neuem Streckenrekord in der Zeit von 8:19:19 gewinnen. 

 

Das grösste Erlebnis dieser Saison - wenn nicht gar in meiner ganzen Karriere - wird Ende Oktober in Portugal stattfinden. Swiss-Athletics hat mich am 16. August für die 6. IAU Trail World Championships selektioniert. Das Rennen wird im einzigen Nationalpark von Portugal über die Distanz von 85 km und 4 500 Höhenmeter ausgetragen. Ich freue mich riesig auf dieses Rennen und die Ehre, die Schweiz an diesem Anlass zu vertreten.

 

Link zur Selektion

Link zur WM

Geglückter Saisonstart

Nach dem Dietiker Neujahrslauf im Januar und dem Bremgartner Reusslauf im Februar startete ich letzten Sonntag am Trail du Petit Ballon (51 km, 2100 Höhenmeter) in Rouffach/F. Ich bin das Rennen sehr kontrolliert gestartet und konnte am Schluss noch einmal richtig ‚aufdrehen‘. Mit dem 4. Gesamtrang (1. Kategorie Vétéran 1) bin ich mehr als zufrieden. Der Start in die Saison 2016 ist geglückt. 

 

Transruinaulta und Transviamala

Unterwegs in der Ruinaulta
Unterwegs in der Ruinaulta

Nach dem 1K Vertical in Davos und dem Jungfrau Marathon im Berner Oberland im Spätsommer lief ich, wie bereits im letzten Jahr, Ende Oktober als Saisonabschluss die zwei Läufe im Schamsertal.

 


Die beiden Schluchtenläufe absolvierte und genoss ich bei schönstem Herbstwetter. Wie bereits in den letzten Jahren herrschte eine grandiose, familiäre Stimmung und das Organisationskomitee überzeugte ein weiteres Mal mit einer perfekten Durchführung. Mit dem 3. Gesamtrang in der Kombinationswertung über die beiden Läufe gelangen mir zwei durchwegs erfolgreiche Rennen. Nach meiner verletzungsbedingten und eher „harzigen“ Saison , ist dieser Saisonabschluss sehr erfreulich.

 

Transvulcania auf La Palma – mein erstes Saisonziel

La Palma
La Palma

Der Ultratrail auf den Kanaren war mein erstes Saisonziel in diesem Jahr. Verschiedene kleinere und grössere Blessuren prägten die Vorbereitungszeit, was mich jedoch nicht daran hinderte, motiviert auf dieses Rennen auf La Palma zu trainieren. Auch das starke Umknicken meines Fusses rund eineinhalb Monate vor dem Rennen liess mich zuversichtlich bleiben. Nach einer kurzen Trainigspause infolge dieses Vorfalls konnte ich das reguläre Training wieder aufnehmen.

 

In dieser Vorbereitungszeit absolvierte ich auch zwei Wettkämpfe. Am Zürich Marathon gelang es unserer Mannschaft TV Oerlikon I die bisherige Bestzeit im Teamrun souverän zu unterbieten. Am 1. Mai fand für mich am Sihltaler Frühlingslauf bei strömendem Regen ein letzter Tempotest statt. Dieser fiel positiv aus: Overall Platz 4 / Alterkategorie Platz 1.

 

Freudig reiste ich am 5. Mai nach La Palma, gespannt was mich erwartet. Laut verschiedenen Internetberichten werde ein grosser Teil der Weltspitze der Trailläufer am Start sein.

Auf dem Weg zum Refugio del Pilar
Auf dem Weg zum Refugio del Pilar

Am Wettkampftag, 9. Mai 2015, hiess es früh aufstehen. Denn bereits um 3.00 Uhr in der Früh wurden die Läuferinnen und Läufer mit Bussen von Los Llanos zum Leuchtturm von Fuencaliente chauffiert. Vor dem Start am südlichsten Punkt der Insel herrschte eine eindrückliche Stimmung, als sich 1800 Wettkampfteil-nehmerInnen in der Dunkelheit mit Stirnlampen bereit stellen.

Die Laufstrecke bog nach rund 400 Metern nach dem Start bereits auf einen schmalen Trailweg, was ein grosses Gedränge mit sich brachte. Im Licht der Stirnlampe erklommen wir die ersten Höhenmeter Richtung Los Canarios. Dort erwartete uns ins in diesen frühen Morgenstunden, noch in der Dunkelheit, ein gigantisches Fest. Wir Läufer wurden von hunderten von Zuschauern angefeuert und durften durch einen Spalier, welcher kaum einen Meter breit war, bergwärts laufen.

Auf diesen ersten Rennkilometern knickte ich meinen schon lädierten Fuss zweimal heftig um. Bergwärts konnte ich weiterhin gut laufen, verspürte ich da kaum Schmerzen. Beim ersten längeren Abstieg, nach rund 2200 Höhenmetern Anstieg, zum Refugio Del El Pilar konnte ich jedoch kaum mehr laufen. Jeder Schritt schmerzte höllisch, so dass ich mich gezwungen sah, beim Refugio Del El Pilar das Medical Team aufzusuchen. Im Hinblick auf die noch anstehenden 50 Kilometer und nochmals 2200 Höhenmeter berg- und talwärts, beendete ich das Rennen.

 

Die medizinischen Abklärungen in der Schweiz ergaben, dass ein Band angerissen oder gerissen ist, dies vermutlich schon seit längerer Zeit. Jetzt heisst es Geduld haben, den Fuss stabilisieren, langsam aufbauen und im Frühherbst hoffentlich in alter Frische wieder angreifen... keep on running!

Saisonabschluss am Transruinaulta und Transviamala

Vergangenes Wochenende, fünf Wochen nach dem Jungfrau Marathon, stand mein ganz persönliches Saison-Highlight als Abschluss auf dem Programm – der Transruinaulta und Transviamala.

 

Als im vergangenen Frühling bekannt wurde, dass der Transruinaulta Trailmarathon und der traditionsreiche Transviamala auch als Etappenrennen in zwei Tagen absolviert werden kann, war für mich der Fall klar, dass ich die zwei Strecken von

 

  • Ilanz – Thusis, 42.2 km, Höhendifferenz: +1800 / –1750
  • Thusis – Donat. 19.0 km, 750 Höhenmeter, 589 Steinstufen


zum Saisonabschluss 2014 laufen werde.

 

Bei absolut perfekten Wetterbedingungen bestritt ich die zwei Rennen und genoss dabei die fantastische Herbstlandschaft. Der Anlass war einmal mehr tadellos organisiert. Der erstmals ausgetragene Transuinaulta war von der Strecke her anspruchsvoll und forderte von den Läuferinnen und Läufern alles. Belohnt wurde man von Beginn weg mit der eindrücklichen Stimmung der Rheinschlucht.

 

Nach Abschluss der zwei Renntage belegte ich mit einem Rückstand von 1:39 Minuten den 2. Schlussrang in der Overallwertung. Einziger Wehrmutstropfen ist wohl, dass ich mich am Samstag mit zwei weiteren Läufern verlaufen habe und somit einen guten Kilometer mehr zu laufen hatte.

 

Jetzt gönne ich mir erst einmal ein paar Wochen Laufpause, bevor ich dann das Training wieder aufnehmen werde. Die Grobplanung für die Saison 2015 habe ich bereits  gemacht, mehr verrate ich später.

Salomon 4-Trails Gesamtsieg in der Kategorie Master Men

 

SALOMON 4 TRAILS – In vier Etappen über die Alpen

 

Am 9. Juli fiel in Garmisch-Partenkirchen der Startschuss zur vierten Austragung der SALOMON 4 TRAILS. Die Eckdaten klingen unglaublich: Drei Länder, vier Etappen, fünf Orte, rund 160 Kilometer sowie 10.000 Höhenmeter. Jeden Tag mussten Strecken zwischen 32 und 46 Kilometer, zum Teil im hochalpinen Gelände, zurückgelegt werden, um am 12. Juli das Ziel in Samnaun zu erreichen. Die Route führte von Garmisch-Partenkirchen über Ehrwald, Imst und Landeck nach Samnaun.

Impressionen SALOMON 4-Trails
Impressionen SALOMON 4-Trails

Da es für mich das erste Mal war, dass ich mich einem Mehrtagesrennen stellte, ging ich die erste Etappe sehr kontrolliert an. Als ich im Ziel ankam und der Speaker mich als Leader ‚Master Men’ ausrief, war ich überrascht und meine Freude riesig.

 

Am zweiten Tag, ca. 8 Kilometer vor dem Ziel, bin ich aus dem Nichts gestürzt. Nebst diversen Schürfungen hatte ich die Rippen stark geprellt. Aber Unkraut vergeht ja bekanntlich nicht und an ein Aufgeben war nicht zu denken.

 

Das Leader-Trikot konnte ich während allen vier Tagen souverän verteidigen. Nur am dritten Tag reichte es in der Tageswertung der Etappe ‚lediglich’ zum zweiten Schlussrang.

 

Der tägliche Regen und die Kälte im hochalpinen Gelände waren eine grosse Herausforderung. SALOMON 4-Trails - intensiv, hart, herausfordernd - ein gigantisches Erlebnis.

DNF am Trail des Paccots

Kurz vor dem Start zum Trail des Paccots
Kurz vor dem Start zum Trail des Paccots

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich letztmals ein Rennen aufgegeben habe. Leider war es am vergangenen Sonntag am Trail des Paccots der Fall.

 

Nach den letzten drei erfolgreichen Läufen - Zumikerlauf, Sola Stafette, Flughafenlauf - reiste ich direkt nach Lermoos in der Zugspitzenarena, um die ersten Höhenmeter dieser Saison zu laufen.

 

In Lermoos spulte ich innert fünf Tagen ca. 7000 Höhenmeter auf zum Teil sehr steilen Wander- und Trailwegen ab. Motiviert fuhr ich nach dieser Trainingswoche in Österreich nach Les Paccots.

 

Am Pfingstsonntag um 08.30 Uhr war dann pünktlich der Start zum 3. Trail des Paccots. Da es mir sehr bewusst war, dass ich in der vorangegangen Woche intensiv trainiert hatte, ging ich das Rennen sehr verhalten an. Bereits nach wenigen Kilometern merkte ich, dass es - wie eigentlich geplant - ein Trainingslauf wird, als ein Rennen. Bald musste ich jede kleinste Steigung laufen, auch solche, welche ich in der Woche zuvor stundenlang hinauf gerannt war. Ich hatte null Power und selbst beim Gehen fortlaufend übersäuerte Beine. Nach 17.5 km habe ich dann das Rennen völlig kraftlos beendet.

 

Mit einem Tag Abstand meine ich, dass die Trainingstage in Österreich und der Trail des Paccots vermutlich in der Summe zu viel waren. Insbesondere da die Höhenmeter in Österreich praktisch die ersten in dieser Saison waren. Die hohe Temperatur - über 30 Grad - hat auch noch das ihre dazu beigetragen.

 

SOLA-Stafette 2014

1. Rang an der SOLA-Stafette 2014 mit den Brownsche Spaziergänger XXS
1. Rang an der SOLA-Stafette 2014 mit den Brownsche Spaziergänger XXS

Endlich, der Bann ist gebrochen...

Foto © athletix.ch
Foto © athletix.ch

... nachdem ich am Zürich Marathon im Jahr 2010 mit 2:30,07 und im Jahr 2013 mit 2:30.01 knapp an der 30er Grenze vorbei schrammte, hat es in diesem Jahr endlich geklappt. Bei nahezu perfekten Wetterbedingungen erreichte ich das Ziel am Mythenquai in der Zeit von 2:29.23, meiner zweitschnellsten je gelaufenen Zeit. Damit wurde ich 5. in der Overall SM-Wertung und 2. in der Age Group M40.

 

Mit dem Team TV Oerlikon I - Lutz Körner, Rubén Oliver, Ueli Bieler und mir - konnten wir den Team-Schweizermeistertitel vom letzten Jahr erfolgreich verteidigen.

 

Diese Woche geniesse ich das Nichtstun, bevor ich nächste Woche mit dem lockeren Training starten werde. Vom 29. Mai bis 6. Juni steht eine Woche Trainingslager in den Österreicher Bergen auf dem Programm. Kurz darauf, am 8. Juni, werde ich meinen ersten richtigen Trailmarathon, den Trail des Paccots, mit 42 Kilometern und 3000 Höhenmeter up and down als Testlauf für den 4-Trails im Juli absolvieren.

Let's go....

Fotoshooting bei www.danielthalmann.ch
Fotoshooting bei www.danielthalmann.ch

Seit meinem letzten Eintrag sind bereits mehrere Wochen vergangen. Nach der Herbstpause habe ich das Training wieder sachte aufgenommen und nach und nach die Umfänge gesteigert. Mit meinem aktuellen Formstand bin ich ganz zufrieden und freue mich auf das kommende Trainingslager.

 

Vom 15. Februar bis 1. März werde ich je eine Woche in Monte Gordo/Portugal und Chiclana de la Frontera/Spanien verbringen und hoffentlich ordentlich Kilometer abspulen.

 

Der Saisonhöhepunkt wird sicher der 4-Trails sein (160 km Horizontaldistanz und 10'000 Höhenmeter in vier Tagen, von Garmisch Patenkirchen nach Samnaun). Bis dahin stehen aber auch noch der Kerzerslauf, der Zürich Marathon, allenfalls der LGT Alpin Marathon und weitere kleine Läufe auf dem Programm.

 

 

Saisonabschluss am Transviamala Run

Transviamala Run 2013
Transviamala Run 2013

Bereits zum zweiten Mal startete ich am 20. Oktober am Transviamala Run. Dieser führt von Thusis her durch die sagenumworbene Viamalaschlucht, nach Reischen, Pignia, Andeer und hoch nach Donat. Von den insgesamt 19 Kilometer sind mehrere Kilometer auf Single-Trails, Wanderwegen und stufenreichen Auf- und Abstiegen zu absolvieren.

 

Bei absolut perfekten Wetterbedingungen, sieht man von den einzelnen sehr starken Föhnböen ab, gelang mir ein nahezu perfektes Rennen und ich wurde mit lediglich 3 Sekunden Rückstand Overall 2.

 

In der Zwischenzeit habe ich nun bereits zwei Wochen Laufpause hinter mir, ohne auch nur einen Kilometer gerannte zu sein. Gegen Ende der nächsten Woche werde ich das Lauftraining wieder aufnehmen und bin gespannt auf die Saison 2014. Der Saisonhöhepunkt wird wohl ein Mehrtagesrennen im Frühsommer sein, mehr verrate ich, wenn ich mich endgültig entschieden habe. 

Städtlilauf und Greifenseelauf

Läufer vom TVO im Ziel
Läufer vom TVO im Ziel

An den vergangenen zwei Wochenenden standen der Altstätter Städtlilauf und der Greifenseelauf auf dem Programm. Beide Anlässe gehören seit Jahren zum festen Bestandteil meiner Saisonplanung.

 

Erstaunlicherweise habe ich mich nach dem Swissalpine K78 sehr schnell wieder an die schnellen Trainingseinheiten gewohnt und konnte so zwei gute Rennen laufen. In Altstätten lief ich meine zweitschnellste Zeit und belegte den 10. Rang im Elitefeld. Am Greifenseelauf lief ich die Zeit von 1:13,06, was wenige Sekunden langsamer war, als die Zeiten der letzten drei Jahre. Diese Zeit reichte aus, um in der Kategorie M40 die Silbermedaille der Schweizermeisterschaften zu gewinnen.

Leichtathletik WM in Moskau

TV Oerlikon & CKR-Fanclub vor der Erlöser Kirche in Moskau
TV Oerlikon & CKR-Fanclub vor der Erlöser Kirche in Moskau

 

 

 

Vom 16. bis 19. August verbrachten einige Mitglieder vom TV Oerlikon und dem CKR-Fanclub das Wochenende in Moskau, um Christian Kreienbühl bei seiner ersten WM-Teilnahme gebührend zu unterstützten.

Swissalpine K78 - more than a race….

Sertigpass
Sertigpass

….oder das grosse Leiden am Berg! So habe ich mir meinen ersten Ultramarathon nicht vorgestellt. Bei angenehmen Temperaturen wurde letzten Samstag um 7 Uhr der Swissalpine in Davos gestartet. Die Strecke führte von Davos über Monstein, Wiesen, Filisur, Bergün und Chants hinauf zur Keschhütte, weiter über den Sertigpass, das Sertigdörfli und Clavadel zurück nach Davos. Insgesamt waren  78 km und +/- 2650 Höhenmeter zurückzulegen. Bereits im Vorfeld habe ich entschieden, mich an die Fersen von Jasmine Nunige zu heften, um das Rennen nicht von Beginn weg zu forcieren. Gemütlich brachten wir die ersten 33 Kilometer hinter uns, bevor dann kurz nach Bellaluna die erste richtige Bergpassage hinauf nach Bergün begann. Bereits zu Beginn von diesem Aufstieg war dann bei mir die Luft draussen. Keine Ahnung weshalb, ich hatte einfach keinen Power mehr. Von da an waren es 45 Kilometer leiden in den Bündner Bergen und ich musste mir jeden Höhenmeter erkämpfen. Nach dem Abstieg vom Sertigpass konnte ich mich etwas auffangen, fand schnell wieder einen runden Schritt und konnte dadurch noch einige Ränge gut machen. Als Overall 16. erreichte ich nach 7:41,35 das Ziel in Davos.

Graubünden Marathon

Bereits zwei Tage vor dem Start hatte das OK bekannt gegeben, dass wegen den Schneeverhältnissen am Rothorn, dem Temperatursturz und der prekären Wettervorhersage nicht auf der Originalstrecke gelaufen werden kann.

 

Neu wurde die Strecke nach Valbella zusätzlich auf den Panoramaweg nach Spoina geführt und dann anschliessend wieder auf die Originalstrecke mit dem Ziel bei der Mittelstation Scharmoin. Die Strecke betrug so 40 Kilometer mit 2062 Höhenmeter hinauf und 748 Höhenmeter hinunter.


Bei kühlen Temperaturen und leichtem Regen, der kurz vor dem Start eingesetzt hatte, wurde am letzten Samstag um 09.15 Uhr in Chur das Feld der Marathonläufer auf die Strecke geschickt. Nachdem wir in einer Gruppe von ca. zehn Läufern in sehr schnellem Tempo die zwei flachen Kilometer durch Chur gelaufen waren, splittete sich die Spitze bereits beim ersten Anstieg nach Passug auf. Ab diesem Zeitpunkt war die Schlussrangliste bereits mehr oder weniger ‚geschrieben’.

 

Rückblickend bin ich mit dem Rennen und meinem sechsten Rang Overall (1./Kat. M40) ganz zufrieden. Ich lief ein solides Rennen ohne Einbrüche.

 

Nun gönne ich mir ein paar Tage Erholung, bevor ich das Training wieder aufnehme und freue mich auf das nächste Highlight, den Swissalpine K78 am 27. Juli 2013. 

GP Bern

Am 18.Mai startete ich am grössten Schweizer Volkslauf, dem GP Bern. Die 10 Meilen waren einmal mehr, wie bis anhin bei jeder meiner Teilnahmen, sehr hart und ich hatte, wie immer am GP, Mühe meinen Rhythmus zu finden.

 

Zu guter Letzt wurde ich in meiner Alterskategorie nur von Einem geschlagen - dem wohl nach wie vor besten Läufer der Welt - Haile Gebrselassie. Auch wenn ich einige Minuten Rückstand habe, die Rangliste sieht cool aus.

 

 

Zürich Marathon 2013

Zürich Marathon 2013
Zürich Marathon 2013

Bei sehr kühlen aber trockenen Verhältnissen startete ich am vergangenen Sonntag  zum vierten Mal am Zürich Marathon.

 

Leider musste ich ab Kilometer 16 bereits alleine laufen. Trotz Kälte und Biswind konnte ich das Optimum herauslaufen und erreichte das Ziel in 2:30,01. Diese Zeit reichte schlussendlich für den Schweizermeistertitel in der Age Group M40.

 

Erstmals stand ich für den TV Oerlikon im Einsatz. Zusammen mit Christian Kreienbühl, Adrian Marti und Brian Burg starteten wir als Team Oerlikon I. Mit der Teamgesamtzeit der schnellsten drei Läufer von 7:13.31 wurden wir Team-Schweizermeister.

 

Jetzt steht noch eine weitere Woche Regeneration an, bevor ich das regelmässige Training wieder aufnehme und Ende Monat, bzw. anfangs Mai an der Kadetten-Stafette und Sola-Stafette wieder im Einsatz sein werde.

 

Trainingslager Lanzarote / Season Opening in Kerzers

Bahntraining im Club La Santa
Bahntraining im Club La Santa

Anfangs Februar trainierte ich während einer Woche unter fast perfekten Bedingungen auf Lanzarote. Der mir bestbekannte Club La Santa bot mir wiederum eine optimale Infrastruktur. Lediglich der starke Wind war zu Beginn der Woche ein grosses Handicap. Trotzdem fiel die Trainingsbilanz sehr gut aus. Ich konnte in grossem Umfang Kilometer und die ersten schnellen Trainings absolvieren.

 

Am 15. März stand der Kerzerslauf - der einzige Wettkampf vor dem Zürich Marathon - auf dem Programm. Es waren harte und harzige 15 Kilometer und das Laufgefühl wollte sich nie richtig einstellen.... Dennoch reichte es im Ziel in der Kategorie M40 zum 3. Rang.

 

Jetzt geht es noch eine Woche bis zum Start in Zürich. Ich bin gespannt was möglich sein wird....

Versöhnlicher Abschluss der Saison 2012

Nachdem mich den ganzen Frühsommer die angesprochenen Schmerzen geplagt hatten, konnte ich im Trainingslager in Pontresina erstaunlich gut trainieren und Kilometer bolzen.  So entschied ich am - für mich schon traditionellen - Altstätter Städtlilauf, am Greifensee und am Morat-Fribourg zu starten. Zum Saisonabschluss nahm ich noch am erlebnisreichen Transviamala Run teil. Der Städtlilauf lief noch etwas harzig, aber mit den drei folgenden Läufen war ich vollends zufrieden und es reichte bei allen dreien, zumindest in der Kategorie, aufs Podest.

 

In der Zwischenzeit ist meine obligte Herbstpause schon fast wieder vorbei und ich werde am kommenden Montag locker mit dem ersten Training in die Saison 2013 starten. An welchen Wettkämpfen ich in der nächsten Saison teilnehme, steht noch nicht fest. Einige Ideen und Träume hab ich jedoch schon.... Mehr dazu verrrate ich, wenn meine Saisonplanung 2013 konkret ist. 

Erste Bilanz 2012

Die Hälfte des Jahres 2012 ist bereits um und es ist Zeit ein erstes Mal Bilanz zu ziehen. Nach dem zweiwöchigen Trainingslager in Südafrika war ich voller Tatendrang, wurde dann aber leider von starken Schmerzen im Wadenbein und in der Folge auch an der Hüfte wieder auf den Boden geholt. Dies hatte zur Folge, dass ich nicht mein geplantes Training und Wettkampfprogramm absolvieren konnte. Dennoch war ich mit den wenigen Wettkämpfe (Reusslauf, Kerzerslauf, Berliner Halbmarathon, Zürich Marathon), die ich absolvieren konnte, ganz zufrieden.

 

In der Zwischenzeit kann ich wieder mehr oder weniger schmerzfrei trainieren. Ende Juli geht es für zwei Wochen in das Engadin ins Trainingslager. Danach entscheide ich, ob ich in diesem Herbst einen Marathon laufe oder ob ich mehrheitlich kleinere Läufe in der Schweiz absolvieren werde.

Die neue Homepage ist online....

Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

Die Blogeinträge der 'alten' Homepage können Sie mit dem untenstehenden Link downloaden.

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